Dario musste am Donnerstag eine Stunde gestalten über zwei Kurzgeschichten von Jeremias Gotthelf. Leider war Elsa, das zweite Gruppenmitglied, nicht anwesend und somit fehlte ein grosser Teil des Materials.
Ich fand die Art, wie du deinen Teil vorgetragen hast, eigentlich gut. Inhaltlich war ich aber nicht ganz so zufrieden. Du hast extrem viel über den Autor erzählt und bist dabei sehr ins Detail gegangen. Ich würde vor allem darüber berichten unter welchen Umständen der Autor gelebt hat, und sein Leben mit der Geschichte in Verbindung setzen (sofern es eine gibt). Ich denke, so könnte man sich die Informationen besser einprägen. Ebenfalls wäre es für mich hilfreich gewesen, eine Zusammenfassung der Geschichte zu erhalten und Schlüsselszenen vorgelesen zu bekommen. Nachdem wir alle zusammen die erste Geschichte gelesen hatten, hast du sie uns nicht erläutert und es kam auch keine Diskussion zustande, was aber nicht nur deine Schuld war. Schlussendlich haben wir viel mehr über Gotthelfs Werke im Allgemeinen gesprochen und sind nicht auf die beiden Geschichten eingegangen.
Trotzdem fand ich deine Reaktion sehr gut, als du erfuhrst, dass niemand die Geschichte gelesen hat. Gut fand ich auch, dass du die berndeutschen Wörter aus dem Text herausgesucht und sie uns erklärt hast. Ausserdem sind viele der oben genannten negativen Punkt dadurch zu entschuldigen, dass Elsa nicht da war.
Die Frage, was ich von der Zusammenfassung und Interpretation halte, die verfasst wurde, irritiert mich ein wenig, da ich weder eine Interpretation noch eine Zusammenfassung erhalten habe.
Reflexion: Herr Lutz hat in dieser Stunde gesagt, dass Jeremias Gotthelf mit seiner Sprache, die viele berndeutsche Ausdrücke enthält, für Bern werben wolle. Ich persönlich kann das nicht ganz nachvollziehen, weil Gotthelfs Geschichten doch eher belehrend sind und er mit seinen Texten die Landbevölkerung Berns erziehen wollte.
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