Sonntag, 13. Dezember 2009

Bewertung Stundengestaltung Dario und Elsa


Dario musste am Donnerstag eine Stunde gestalten über zwei Kurzgeschichten von Jeremias Gotthelf. Leider war Elsa, das zweite Gruppenmitglied, nicht anwesend und somit fehlte ein grosser Teil des Materials.

Ich fand die Art, wie du deinen Teil vorgetragen hast, eigentlich gut. Inhaltlich war ich aber nicht ganz so zufrieden. Du hast extrem viel über den Autor erzählt und bist dabei sehr ins Detail gegangen. Ich würde vor allem darüber berichten unter welchen Umständen der Autor gelebt hat, und sein Leben mit der Geschichte in Verbindung setzen (sofern es eine gibt). Ich denke, so könnte man sich die Informationen besser einprägen. Ebenfalls wäre es für mich hilfreich gewesen, eine Zusammenfassung der Geschichte zu erhalten und Schlüsselszenen vorgelesen zu bekommen. Nachdem wir alle zusammen die erste Geschichte gelesen hatten, hast du sie uns nicht erläutert und es kam auch keine Diskussion zustande, was aber nicht nur deine Schuld war. Schlussendlich haben wir viel mehr über Gotthelfs Werke im Allgemeinen gesprochen und sind nicht auf die beiden Geschichten eingegangen.

Trotzdem fand ich deine Reaktion sehr gut, als du erfuhrst, dass niemand die Geschichte gelesen hat. Gut fand ich auch, dass du die berndeutschen Wörter aus dem Text herausgesucht und sie uns erklärt hast. Ausserdem sind viele der oben genannten negativen Punkt dadurch zu entschuldigen, dass Elsa nicht da war.

Die Frage, was ich von der Zusammenfassung und Interpretation halte, die verfasst wurde, irritiert mich ein wenig, da ich weder eine Interpretation noch eine Zusammenfassung erhalten habe.

Reflexion: Herr Lutz hat in dieser Stunde gesagt, dass Jeremias Gotthelf mit seiner Sprache, die viele berndeutsche Ausdrücke enthält, für Bern werben wolle. Ich persönlich kann das nicht ganz nachvollziehen, weil Gotthelfs Geschichten doch eher belehrend sind und er mit seinen Texten die Landbevölkerung Berns erziehen wollte.

Sonntag, 6. Dezember 2009

Feedback Lernmethoden

In den vergangenen zwei Wochen haben wir einen Kurs zum Thema Lernmethoden absolviert. Wir hatten zu Beginn ein Modul, in dem wir etwas über die Funktionsweise des Gehirns erfuhren, ebenso lernten wir auch einige Methoden kennen. Dann begleitete uns die Lernmethoden-Lehrerin fast zwei Wochen durch den Schulalltag und zum Schluss hatten wir noch die Möglichkeit der Lehrerin ein Feedback zu geben.

Ich finde, dass das Kennenlernen unterschiedlicher Lernmethoden nicht grundsätzlich etwas Unnützes ist, jedoch ist es bei SchülerInnen in unserem Alter nur noch beschränkt sinnvoll. Aus dem einfachen Grund, weil die meisten, wenn nicht schon alle, ihre Art des Lernens gefunden haben. Weil unsere eigenen Methoden zur Gewohnheit wurden, sind wir weniger offen für neue und können nur schwer davon überzeugt werden Neues und vielleicht auch Besseres auszuprobieren.

Die separaten Module waren unnötig und trugen nichts zu einem besseren Ergebnis bei. Sie waren bis auf die Gruppenarbeiten ziemlich langweilig und ich musste mich sehr konzentrieren, damit es mir möglich war zuzuhören. Ich denke, wenn man den Kurs in kleinen Portionen in den Lektionen untergebracht hätte, wäre er wirkungsvoller gewesen.

Rein theoretisch habe ich alles verstanden, trotzdem ist mir noch nicht klar, in welchen Situationen ich welche Methode verwenden kann. Einige Methoden verfehlen ihre Wirkung sogar, wie z.B. die Strukturlegetechnik. Sie sollte, sofern ich es richtig verstanden habe, helfen ein Thema zu verstehen. Nur könnte ich nie eine Struktur legen zu einem Thema, das ich nicht verstanden habe. Deshalb werde ich auch in Zukunft weiterhin meine eigenen Methoden verwenden.

Wie schon erwähnt, fand ich es nicht gut, dass wir schlussendlich hunderte Methoden kannten, aber keine Ahnung hatten, wann und wo wir sie verwenden können.

Wenn ich diesen Kurs führen würde, hätte ich ihn mit jüngeren SchülerInnen durchgeführt und auch weniger auf Frontalunterricht gesetzt.