Die vergangenen zwei Wochen in Norditalien habe ich sehr genossen. Trotzdem hatte ich mich in der ersten Woche etwas gefürchtet. Schliesslich ist es ja wie ein Sprung ins kalte Wasser, wenn man praktisch ohne Italienischkenntnisse bei einer italienischen Familie wohnen muss. Doch als ich dann endlich in der Familie ankam, war ich überrascht, wie wenig Verständigungsprobleme wir hatten. Was mir das Leben in der fremden Familie ebenfalls leichter machte, war ihre offene und freundliche Art. Ich merkte, dass es nicht nur ein Klischee ist, dass die Italiener gastfreundlich sind. So wurde mir beim Essen von der Nonna immer und immer wieder angeboten mehr zu essen, indem sie sagte: „Mangia Nora, mangia!“
Natürlich habe ich in diesen Wochen nicht nur gegessen, wir haben vor allem interessante Museen und Villen besucht. Obwohl Varese eine nicht all zu grosse Stadt ist, gibt es sehr viele Museen zu den verschiedensten Themen. Bei den meisten handelte es sich zwar um Kunstmuseen, aber trotzdem waren sie alles andere als einseitig. So stammten die ältesten der ausgestellten Werke aus dem18. Jh. und die jüngsten sind zeitgenössische. Auch die Materialien variierten. In der einen Ausstellung wurde zum Beispiel nur mit Licht gearbeitet.
So bleiben die zwei Wochen in Varese in Erinnerung - "Das ist Italien, das ich verliess."
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1Goethe Johann Wolfgang von, Venezianische Eprigramme 4. in: W/zitat_autor_johann_wolfgang_von_goethe_thema_Italien_zitat_11851.html, 8. 11. 2009, 18.30 Uhr
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