Durchs Leben geh ich ohne Furcht,
ich weiss ein schnelles Ende kommt,
Geburt und Tod so dicht an dicht,
nur Grenzen machen’s Leben leicht.
Mit nackten Füssen durch das Gras,
die Nässe fühlt sie bis zum Kopf.
Der Vogel von der Heide singt,
sie freut sich schon auf diesen Frass.
Zum Singen hab ich keine Lust,
beschäftigt bin ich schon.
Doch deiner Stimme lausch ich gern,
so wunderschön ihr Klang.
Die Morgenröte golden scheint,
die Farben wunderschön.
Dies Licht sich über Berge neigt,
verbreitet sich die Freud’.
Hinterm Lächeln gut verborgen,
liegt die kühle weite Trauer,
Kaum ein Aug hat sie gesehen,
deshalb lass sie endlich gehen.
Diese Verse machen müde,
Wörter suchen ohne Sinn.
Nur die blöden Regeln gelten,
denken muss man hierfür kaum.
Metrisch hast du's drauf. Und sei doch froh, dass dir das so leicht von der Hand geht (das ist nicht bei allen so...).
AntwortenLöschenIch gebe dir keinen 6er, wieso? Du dürftest dich - gerade weil es dir doch leicht fällt - auch etwas fordern (literarische Qualität, Reime, anspruchsvolleres Wortmaterial).