Am Donnerstag gestalteten Mirjam, Chiara und Milena eine Stunde zur Kurzgeschichte „Die drei Gedanken des Buckelchens“ von Priandello. Zuerst gehe ich auf eure mündliche Leistung, dann auf den Inhalt ein.
Mirjam: Du hast beim Sprechen wenige Fehler gemacht. Ich hatte nur das Gefühl, dass du deinen Teil auswendig gelernt hast. Ebenso hat es mir nicht gefallen, dass du während des Vortragens eher auf den Boden als ins Publikum geschaut hast.
Chiara: Ich hatte das Gefühl, dass du nicht ganz so gut vorbereitet warst wie die andern. Du hast beim Sprechen einige Fehler gemacht und immer mal wieder auf deine Notizen geschaut. Dir fiel es jedoch leicht mit deiner Stimme Spannung zu erzeugen, so war es mir angenehm dir zuzuhören.
Milena: Ich glaube, dass du dich gut vorbereitet hast. Du hast nur wenige Fehler gemacht und selten auf deine Notizen schauen müssen. Du hättest meiner Meinung nach mehr mit deiner Stimme „spielen“ können.
Inhalt: Die Worterklärungen am Anfang fand ich zwar gut, nur glaube ich, dass sie nicht notwendig waren, da sich für mich alle Wörter im Zusammenhang erklärt hätten. Die Zusammenfassung war kurz und prägnant, die wichtigsten Informationen habt ihr meiner Meinung nach erfasst. Den Teil über den Autor fand ich auch gut, ihr habt nicht zu viel und nicht zu wenig über ihn gesagt. Euer Versuch hat mich wirklich beeindruckt: Er half mir, zumindest was das physische angeht, nachzuvollziehen, was es heisst körperlich eingeschränkt zu sein. Die darauf folgende Diskussion war nicht so lebendig, ihr habt zu wenige Fragen vorbereitet. Ich kann mir jedoch vorstellen, dass es sehr schwierig sein muss Fragen zu finde, die Leute auffordern zu sprechen. Den Abschnitt über den Faschismus fand ich zu lang. Ich denke, es hätte gereicht, über Faschismus in Bezug auf Behinderte zu sprechen.
Mein Fazit: Ihr habt eine gute, informative sowie spannende Stunde gestaltet, einzig eure Diskussion hättet ihr besser vorbereiten müssen.